Geschichte der Obermühle

Die Errichtung der Obermühle ist durch historische Aufzeichnungen in der Zeit zwischen 1440 bis 1460 belegt. Das Gebäude ist damit wohl eines der ältesten noch erhaltenen Steinhäuser in Braunfels.

 

Die Obermühle war zunächst eine vom gräflichen Haus verpachtete Kornmühle, die jedoch um 1730 aufgegeben wurde. Die häufigen Wechsel der Pächter bestätigen schwierige Betriebsbedingungen und geringe Ergebnisse eines Mühlenbetriebes zu allen Zeiten.

 

Man muss davon ausgehen, dass das Gebäude ursprünglich frei am Iserbach stand und später eine etwa 3m hohe Auffüllung mit Erde erfolgte. Das Dach und die Etagenböden waren ursprünglich flache Holzkonstruktionen. Die unterste Decke wurde erst später durch ein Steingewölbe ersetzt. An den unterschiedlichen Fensteröffnungen kann man erkennen, dass das Gebäude im Laufe der Zeit viele Umbauten erfahren hat. Die Heimatkundliche Arbeitsgemeinschaft hat 1972 den gesamten Gebäudekomplex der Obermühle vom Abriss bewahrt, ehrenamtlich restauriert und hier erstmals ein Museum eingerichtet, welches in den Jahren 1995 bis 2000 völlig neu gestaltet wurde.

Heimatkundliche Arbeitsgemeinschaft Braunfels e.V.

 

Geschäftsführender Vorstand

 

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